1961

Hellmuth Wroben, Werner Wildemann, Hans Linke, Hans Terdenge und Christel Biehn. Hellmuth Wroben, Werner Wildemann, Hans Linke, Hans Terdenge und Christel Biehn.

Ab 1. Februar übernahm Dipl.-Sportlehrer Günter Stolz das Training der Abteilung.
Bei den Westdeutschen Hallenmeisterschaften am 26. Februar in Dortmund wurde Wilma Fabert mit 5,63 m Westdeutsche Hallenmeisterin im Weitsprung.
Weitere Platzierungen:

  • Christel Biehn 3. im Weitsprung 5,28 m
  • Marlies Baranowski 4. Im 800 m Lauf 2:23,0 Min.
  • Werner Wildemann 3. im Dreisprung 13,96 m

In Stuttgart bei den Deutschen Hallenmeisterschaften am 11. März schufen Wilma Fabert und Marlies Baranowski die großen Ãœberraschungen.Wilma wurde Deutsche Vizemeisterin im Weitsprung mit 5,84 m und Marlies Baranowski ebenfalls Deutsche Vizemeisterin im 400 m Lauf in 58,5 sec. Für diese guten Leistungen ehrte der 1. Vorsitzende des Hauptvereins Dr. König unsere beiden Vizemeisterinnen.
Am 24. und 25. Juni konnte Erika Pollmann als einzige Gelsenkirchenerin bei den Westfälischen Jugendmeisterschaften in Iserlohn einen Westfalenmeistertitel im 100 m Lauf
in der ausgezeichneten Zeit von 12,1 sec. nach Schalke holen.Diese Zeit ist noch keine Gelsenkirchenerin & auch nicht aus der Frauenklasse gelaufen. Heinz May wurde Zweiter im Kugelstoßen mit 15,91 m und Dritter im Diskuswerfen mit 40,23 m. Ebenfalls Ditter wurde die Olympische Staffel mit Butschkau,Stöcker, Kapteina und Olschewski.
In Hagen fanden am 1. und 2. Juli die Westfalenmeisterschaften der Frauen und Männer statt. Zum dritten Male wurde Wilma Fabert Westfälische Meisterin im Weitsprung mit 5,75 m. Franz-Josef Woltering wurde ebenfalls Westfalenmeister im Hammerwerfen mit 53,88 m. Zweite wurde Marlies Baranowski im 400 m Lauf in 59,5 sec. Am 9. Juli fanden in Herfort die Westdeutschen Jugendmeisterschaften statt. Erika Pollmann wurde Westdeutsche Jugendmeisterin über 100 m in 12,2 sec.
Heinz May wurde im Kugelstoßen Dritter mit 15,56 m. Westdeutsche Meisterin im Weitsprung der Frauen wurde Wilma Fabert mit 5,65 m am 16.Juli in Wuppertal. Werner Wildemann wurde Dritter im Dreisprung mit 14,49 m. Am 22. Juli lief unsere 4×100 m Staffel mit Wroben, Wildemann, Linke und Terdenge bei einem DMM- Durchgang in der Klasse A eine neue Vereinsbestleistung mi 42,6 sec.


Obman Stelter, Heinz May, Hans Asbeck, Erika Pollmann und Sportwart Gehrke Obman Stelter, Heinz May, Hans Asbeck, Erika Pollmann und Sportwart Gehrke

Franz-Josef Woltering wurde am 5. August in Krefeld bei den Westdeutschen Juniorenmeisterschaften Sieger im Hammerwurf mit 54,18 m. Zu den Deutschen Jugendmeisterschaften am 4. bis 6. August in Kiel schickten wir nur zwei Jugendliche: Erika Pollmann und Heinz May. Mit klarem Vorsprung wurde Erika in 12,1 sec Deutsche Jugendmeisterin 1961 über 100 m und schlug die Titelverteidigerin Niklas (12,3 sec.).
Etwas überraschend wurde Heinz May Deutscher Jugendmeister im Kugelstoßen mit 16,36 m. Traute Geske, die jetzt für den PSV Frankfurt startet, wurde Deutsche Jugendmeisterin im Kugelstoßen mit 12,76 m. Der Schatzmeister des Hauptvereins, Hans Asbeck, ehrte die beiden jugendlichen Meister.

Toni Strock beim Weitsprung. Toni Strock beim Weitsprung.

Bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften am 19. August in Nürnberg belegte Franz-Josef Woltering den 3. Platz im Hammerwerfen mit 53,70 m. Als zweiter Schalker erhielt Franz-Josef eine ehrenvolle Berufung in die Juniorennationalmannschaft., die am 17. September 1961 in Lodz gegen Polens Junioren antrat. Dort warf er den Hammer 55,35 m.
Beim Leichtathletik- Jugendvergleichskampf Westfalen gegen Niedersachsen in Paderborn am 17.09.1961 stieß Heinz May die Kugel 17,06 m. Erika Pollmann gewann den 100 m Lauf in 12,4 sec. Unser Langsteckler Siegfried Sobosczyk, der zur Zeit in Flensburg bei der Marine dient, gewann bei den Internationalen Militärmeisterschaften in Brüssel die Titel über 3000 m und 5000 m.
Für die DMM und DJMM- Endkämpfe auf westfälischer Ebene hatten sich die Männer in der A- Klasse und die männliche Jugend in der Sonderklasse qualifiziert. Die Männer wurden mit 15 610 Pkt. Vierter. Für die herausragenden Leistungen für den FC Schalke 04 sorgten Jochen Heienbrock mit dem neuen Kreisrekord von 44,40 m im Diskuswurf und Rudi Flaßkamp im Hochsprung mit 1,80 m.
Bei seinem Abschied vom aktiven Sport erreichte unser fast 36 jähriger Toni Strock hervorragende 6,58 m im Weitsprung.Mit ihm verliert Schalke 04 einen seiner erfolgreichsten Athleten, der mehrfach Westfalen- und Westdeutscher Meister war. Nach seiner Sportlehrerprüfung ist er jetzt an der Heeres-Offiziersschule Hannover tätig.

Leichtathletik-Bestenliste. Leichtathletik-Bestenliste.

Die männliche Jugend A belegte ebenfalls den vierten Platz mit 17 756 Pkt. Am 14.10.1961 lief Erika Pollmann innerhalb eines Fünfkampfes in Gelsenkirchen Erle die 100 m in 11,9 sec.. Sie egalisierte damit die deutsche Jahresbestleistung der weiblichen Jugend.

1962

Ehrung durch den Oberbürgermeister Geritzmann. Ehrung durch den Oberbürgermeister Geritzmann.

Beim ersten Wettkampf am 4. März in Gladbeck stellte unser jugendlicher Kugelstoßer Heinz May gleich einen neuen Kreisrekord mit 17,19 m auf.
Bei der Bahneröffnung am 28. April im Jahnstadion sorgte unsere Jugendliche Gertrud Schäfer für eine Überraschung. Mit 46,28 m stellte sie einen neuen deutschen
Jugendrekord im Diskuswerfen auf.

Bestenliste und Zeitungsartikel. Bestenliste und Zeitungsartikel.

Aus Terminnot waren in diesem Jahr die Stadtmeisterschaften mit den Kreismeisterschaften gekoppelt. Diese fanden am 2./3. Juni in der Erler Bezirkssportanlage statt. Nachfolgend nun eine Übersicht über die besten Resultate unserer Athleten.
Am 20. Mai beim Fünfstädtekampf zwischen Recklinghausen, Bottrop, Gladbeck, Marl und Gelsenkirchen egalisierte Erika Pollmann den deutschen Jugendrekord mit persönlicher Bestzeit in 11,8 Sek.
Mit fieberhafter Spannung erwarteten wir die westfälischen Jugendmeisterschaften am 16./17. Juni in Lüdenscheid. Als am späten Sonntagnachmittag die Veranstaltung ihren Abschluß fand, konnten wir zu unserer Freude feststellen, daß es eine Titelausbeute und eine Anzahl von guten Plazierungen gegeben hatte, wie nie zuvor und wir somit zum erfolgreichsten Verein in Westfalen geworden waren.

Gertrud Schaefer und Doris Wolff. Gertrud Schaefer und Doris Wolff.

Fünf Westfälische Meistertitel

  • Gertrud Schäfer, Westfälische Jugendmeisterin, im Kugelstoßen mit 12,42m
  • Gertrud Schäfer, Westfälische Jugendmeisterin, im Diskus mit 41,76 m
  • Erika Pollmann, Westfälische Jugendmeisterin, über 100 m in 12,0 Sek.
  • Heinz May, Westfälischer Jugendmeister, im Kugelstoßen mit 16,55 m
  • Heinz May, Westfälischer Jugendmeister, im Diskuswerfen mit 39,98 m
Abgerundet wurden diese Erfolge durch weitere gute Plazierungen. Doris Wolff erreichte den 2. Platz im Diskuswerfen mit 31,47 m und den 3. Platz im Kugelstoßen mit 9,90 m. Gertrud Schäfer wurde Dritte im Speerwerfen mit 32,48 m.
Erika Pollmann belegte den 3. Platz im Weitsprung mit 5,24 m. Jürgen Komossa wurde Vierter im Kugelstoßen mit 14,50 m und Fünfter im Diskuswurf mit 39,22 m. Kurt- Hellfried Karlisch wurde Fünfter im Speerwerfen mit 51,02 m

Ulrich Stegmann, Bernd Slabihoud, Dieter Kapteina, Günter Rostek. Ulrich Stegmann, Bernd Slabihoud, Dieter Kapteina, Günter Rostek.

Beim Abschluss der Staffelläufe belegte unsere 4 x 100m Staffel der männlichen Jugend nach packendem Kampf den 2. Platz.
In neuer Vereinsrekordzeit ( Jugend) von 51,5 sek. belegte unsere 4 x 100 m Staffel der weibl. Jugend den 4. Platz mit A. Mühlenberg, G. Gusek, M. Breloer und E. Pollmann.
Wanne-Eickel sah am 30. Juni und 1. Juli die Westfalenmeisterschaften für Männer und Frauen.

J. Heienbrock – R. Nietmann – A. Moshövel J. Heienbrock – R. Nietmann – A. Moshövel

Vier Westfälische Meistertitel
Nachdem Jochen Heienbrock 10 Jahre auf einen Titel gehofft hat, gelang ihm endlich der große Wurf. Mit 44,10 m wurde er Westfalenmeister im Diskuswurf.
In einem fesselden Endspurt holte sich Reinhild Nietmann den Titel im 200 m Lauf in 25,7 Sek. Auch den Titel im 400 m Lauf ließ sich Reinhild nicht nehmen. Hier gewinnt sie in hervorragender Zeit 57,7 Sek. Einen weiteren Titel holte Anne Moshövel. Sie wurde Westfalenmeisterin im Speerwerfen mit der Weite von 39,30 m.
Es folgten die Westdeutschen Jugendmeisterschaften am 7./ 8. Juli in Mülheim.

Zeitungsartikel 2. Zeitungsartikel 2.

Vier Westdeutsche Meistertitel
Unser Terzett Gertrud Schäfer, Erika Pollmann und Heinz May blieb einmal mehr erfolgreich und zum Abschluß erhielt Gertrud Schäfer für ihren Doppelsieg den Ehrenpreis der Stadt Mülheim. Gertrud wurde Westdeutsche Meisterin im Kugelstoßen mit 11,81 m und im Diskuswerfen mit 41,76 m. Erika siegte über 100 m in 11,9 Sek. Heinz May gewann das Kugelstoßen mit 16,74 m.
Die 4 x 100 m Staffel wurde in der Besetzung Anette Mühlenberg, Sigrid Gusek, Margot Breloer und Erika Pollman in neuer Vereinsbestzeit ( Jugend) Zweiter in 51,3 Sek.
Heinz May wurde Vizemeister im Diskus mit 46,50 m. Die 21. Deutschen Jugendmeisterschaften wurden vom 3. bis 5. August in Weinheim/Bergstraße ausgetragen.
Drei Deutsche Meisterschaften
Erfolgreich verteidigte Erika Pollman ihren Titel über 100 m. Bei 1,6 m/Sek. Gegenwind siegte sie überlegen in 12,1 Sek. Mit persönlicher Bestweite von 13,30 m wurde Gertrud Schäfer Deutsche Jugendmeisterin im Kugelstoßen. Ebenfalls wieder Deutscher Jugendmeister wurde Heinz May im Kugelstoßen mit 17,12 m.
Mit 43,52 m wurde Gertrud Schäfer Deutsche Vizemeisterin im Diskuswerfen.
Mit 47,99 m wurde Heinz May Dritter im Diskuswerfen.
Am 9. September gelingt Jochen Heienbrock bei einem Wettbewerb in Gladbeck ein Diskuswurf von 45,57 m, was neuen Kreisrekord bedeutet.


Zeitungsartikel 3. Zeitungsartikel 3.

2 Westfälische Meisterschaften
Am 7. Oktober fanden in der Erler Bezirkssportanlage die Mannschaftsendkämpfe der männlichen und der weiblichen Jugend statt.
Unsere Mädchen wurden Westfalenmeister mit 15.409 Pkt. Dem standen unsere Jungen nicht nach und wurden ebenfalls Westfalenmeister mit 18.385 Pkt.
Als erste Vertreterin Gelsenkirchens in der Leichtathletiknationalmannschaft nahm Erika am 14. Oktober am Länderkampf gegen Polen in Posen teil. Als beste Deutsche belegte sie in 12,1 Sek. den dritten Platz. Außerdem startete sie in der Sprintstaffel, die hinter Polen den zweiten Platz belegte.